Texel – Eine Woche Auszeit zwischen Dünen, Wattenmeer und Nordseeluft
Manchmal entstehen die schönsten Reisen aus besonderen Momenten. Zu meinem 40. Geburtstag bekam ich einen Rundflug über die Insel Texel geschenkt.
Die größte der niederländischen Watteninseln mit ihren endlosen Stränden, den beeindruckenden Dünenlandschaften und dem einzigartigen Wattenmeer wollte ich schon lange kennenlernen. Also machten wir uns auf den Weg nach Texel, um nicht nur den Rundflug zu erleben, sondern auch die Insel mit ihrem maritimen Charme zu entdecken.
Ein perfekter Zwischenstopp am Niederrhein
Auf dem Weg nach Texel haben wir zunächst eine Nacht auf dem Campingplatz Kerstgenshof in Sonsbeck-Labbeck verbracht. Der Campingplatz hat mich sofort überzeugt. Besonders beeindruckt haben mich die Sanitäranlagen – so sauber habe ich sie bisher auf keinem anderen Campingplatz erlebt.


Auch der Stellplatz war einfach nur großartig. Unser Reisemobilstellplatz war etwa 50 Quadratmeter groß und lag auf begrüntem Schotterrasen. Jeder Stellplatz verfügt über einen eigenen Strom-, Wasser- und Abwasseranschluss und wird durch kleine Buchenhecken vom Nachbarplatz getrennt. Besonders praktisch fand ich, dass der Stellplatzbereich unabhängig von der Schranke zugänglich ist und somit keine festen Ein- oder Ausfahrtszeiten eingehalten werden müssen.






Den Abend ließen wir im kleinen Bistro des Campingplatzes ausklingen, wo wir bei leckerem Essen und einem kühlen Getränk entspannt in den Urlaub starteten.
Mit der Fähre nach Texel
Am nächsten Morgen ging es weiter nach Den Helder, von wo aus die Fähre in nur etwa 20 Minuten nach Texel übersetzt. Nach unserer Ankunft bezogen wir zunächst unser Airbnb – eine liebevoll ausgebaute Scheune mit ausgebautem Dachstuhl und einer ausgesprochen herzlichen Gastgeberin. Ein wirklich uriges rustikales Zimmer mit viel Liebe zum Detail.





Natürlich zog es uns anschließend direkt an die Nordsee. Unser erstes Ziel war der markante Leuchtturm „Eierland“ im Norden der Insel. Endlich das Meer vor uns zu haben und die frische Seeluft zu genießen – genau so hatten wir uns den Urlaub vorgestellt.






Den Abend verbrachten wir in De Cocksdorp, wo wir uns mit leckeren Burgern stärkten.



Charmante Dörfer und süße Spezialitäten
Der nächste Tag führte uns durch einige der schönsten Orte der Insel. Wir schlenderten durch die kleinen Gassen von Den Burg, besuchten das malerische Den Hoorn und verbrachten einige Zeit im beliebten Badeort De Koog.





Zwischendurch durfte natürlich auch eine typisch niederländische Spezialität nicht fehlen: frisch zubereitete Poffertjes mit Vanilleeis – einfach köstlich!
Ein Spaziergang durch die Dünenlandschaft zeigte einmal mehr, wie abwechslungsreich die Natur auf Texel ist.



Am Abend machten wir uns noch auf die Suche nach dem bekannten „I Love Texel“-Selfie-Spot, bevor wir den Tag mit knusprigen Pommes ausklingen ließen.



Texel aus der Vogelperspektive
Ein absolutes Highlight unserer Reise war der Rundflug über die Insel. Aus der Luft zeigte sich Texel noch einmal von einer ganz anderen Seite. Die weiten Strände, das Wattenmeer, die Dünen und die grünen Wiesen ergeben aus der Vogelperspektive ein beeindruckendes Gesamtbild.





Im Anschluss besuchten wir noch eine der historischen Windmühlen der Insel – ein weiteres Wahrzeichen, das perfekt zur typisch niederländischen Landschaft passt.





Robben, Marineschiffe und das Wattenmeer
Ein weiteres unvergessliches Erlebnis war die Waddencruise mit der Texel 44. Zunächst führte uns die Tour zu einer Sandbank, auf der zahlreiche Robben in der Sonne lagen. Anschließend ging es weiter in den Hafen von Den Helder, wo mehrere Marineschiffe sowie ein Schiff der niederländischen Küstenwache zu sehen waren.











Nach der Bootstour gönnten wir uns eine Portion frisch zubereiteten Kibbeling mit Pommes – ein absolutes Muss bei jedem Hollandbesuch.


Am Nachmittag erkundeten wir noch das einzigartige Naturschutzgebiet De Slufter. Anders als viele andere Dünengebiete wird dieses regelmäßig vom Meer überflutet und bietet dadurch eine faszinierende Landschaft mit einer außergewöhnlichen Tier- und Pflanzenwelt.







Mit dem Fahrrad über die Insel
Am Freitag erkundeten wir Texel noch einmal ganz entspannt mit dem Fahrrad. Unsere Tour führte uns erneut nach Den Burg, bevor wir den letzten Abend bei einem leckeren Abendessen in De Koog genossen.












Anschließend fuhren wir noch an den Leuchtturm und bestaunten die Sonne beim Untergehen. Das Meer hatte sich weit zurückgezogen, sodass wir ein gutes Stück durch das Watt laufen konnten. Ich liebe das Meer und diesen einzigartigen Ausblick.








Abschied von einer besonderen Insel
Am Samstagmorgen hieß es schließlich Abschied nehmen. Mit der Fähre fuhren wir zurück nach Den Helder.



Vor der Heimreise verbrachten wir noch eine Nacht auf dem Campingplatz Kerstgenshof am Niederrhein.
Mein Fazit
Texel hat mich begeistert. Die Insel verbindet wunderschöne Naturschutzgebiete, endlose Sandstrände, gemütliche Dörfer und das einzigartige Wattenmeer auf ganz besondere Weise. Ob Spaziergänge durch die Dünen, Fahrradtouren, Robben beobachten oder einfach den Sonnenuntergang am Meer genießen – hier kommt jeder auf seine Kosten.
Für mich steht fest, das war ganz sicher nicht mein letzter Besuch auf Texel.





























































































































































































































































































































































































































