Kategorie: Urbex

Schlachthof Bad Kissingen 2023

Der ehemalige Schlachthof von Bad Kissingen, im Volksmund „Ochsenkathedrale“ genannt, war von Herbst 1925 bis Dezember 2002 in Betrieb. Er gilt aufgrund seiner pompösen Bauweise als einzigartig in Europa. Das Hauptgebäude steht unter Denkmalschutz. Der Schlachthof kann offiziell besichtigt werden.

Der Bad Kissinger Schlachthof wurde in den Jahren 1923 bis 1925 nach Plänen des Architekten Josef Hennings, eines Spezialisten für Schlachthofbau , in spätem Jugendstil auf einem 20.000 m² großen Grundstück gebaut. Das markanteste architektonische Merkmal des Baus ist die zentrale Halle, die mit fast 50 Metern Länge, 12 Metern Breite und einer Höhe von 17 Metern wie ein  Kirchenschiff wirkt, was dem Schlachthof seinen Spitznamen „Ochsenkathedrale“ gab. 

Grabowsee 2023

Im September ging es auf den Campingplatz Liepnitzsee und am nächsten Tag in die ehemalige Heilanstalt Grabowsee.

Die Heilstätte Grabowsee ist eine ehemalige Lungenheilanstalt. Sie war die erste Heilstätte für Lungentuberkulose  und wurde 1896 vom Deutschen Roten Kreuz als Versuchseinrichtung gegründet, Nach dem Zweiten Weltkrieg diente sie von 1945 bis zum Abzug der Sowjetarmee aus Deutschland – 1992 als Militärlazarett.

Görlitz 2023

Im Juli ging es nach dank Görlitz21 auf Lostplace-Tour nach Görlitz.

Als ersten Stopp haben wir einen kleinen Umweg zur Rakotzbrücke gemacht.

Geschlafen haben wir diesmal auf einem Campingplatz auf dem Gelände eines echten Lostplace. Einem ehemaligen Kühlhaus. Nach den letzten Teilnutzungen wird das Kühlhaus 1993 stillgelegt.

Hotel Vier Jahreszeiten

Kaufhaus Stiasny

Gasthof Brauner Hirsch

Görlitz Sightseeing

Wünsdorf 2021

Im September 2021 sind wir zum fotografieren nach Wünsdorf gefahren. Über den Hausmeister konnte man für ein paar Euro die Kaserne legal besichtigen.

Kaserne Wünsdorf

Wenige Tage vor dem deutschen Überfall auf Polen wurde am 26. August 1939 das OKH-Hauptquartier in die Bunkeranlage „Maybach I“ verlegt. Ab 1943 wurden wegen der stärkeren Luftangriffe der Alliierten auf Berlin weitere Dienststellen der Wehrmacht nach Wünsdorf verlegt. Nach den ersten Bombardierungen 1945 flog die 8. US-Luftflotte am 15. März 1945 den dritten und schwersten Angriff auf Wünsdorf. Dabei starben 120 Menschen, zahlreiche Häuser wurden beschädigt oder zerstört. Am 20. April erfolgte der Einmarsch sowjetischer Truppen, Wünsdorf wurde fast kampflos übergeben. Der militärische Führungsstab nahm sein Quartier in Wünsdorf für die Schlacht um Berlin. Wünsdorf wurde Sitz des Oberkommandos der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland. Zuletzt wurde die Kaserne Der Abzug der Truppen erfolgte 1994. Sie hinterließen im September 1994 eine menschenleere Garnisonsstadt und ein riesiges Areal munitionsverdächtiger Fläche.