Ein Roadtrip nach Italien
Anfang September ging es für uns mit dem Auto nach Italien. Unsere Route führte uns zunächst an den Gardasee nach Peschiera del Garda. Von dort ging es weiter über Lucca nach Pisa und Florenz, bevor wir auf der Rückreise noch einen Zwischenstopp am Caldanozza See einlegten.
In neun Tagen kamen insgesamt 1.910 Kilometer zusammen. Wir entdeckten wunderschöne Städte, aßen viel Pizza und Eis, sahen traumhafte Landschaften und bekamen ordentlich Sonne und Hitze ab. Zwischendurch erlebten wir auch das eine oder andere heftige Gewitter. Besonders die warmen Nächte, in denen es kaum abkühlte, werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Ankommen am Gardasee
Bei herrlichem Wetter machten wir uns auf den Weg nach Peschiera del Garda. Unser Ziel war der Campingplatz Bella Italia.
Nach der Ankunft mussten wir zunächst eine freie Parzelle suchen – gar nicht so einfach, denn der Campingplatz war gut besucht. Schließlich fanden wir einen schönen Platz in der Nähe des Sees und der Sanitäranlagen.
Der Campingplatz bot alles, was das Camperherz begehrt: eine große Poolanlage, Animation, Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und direkten Zugang zum Gardasee.



Nachdem wir uns eingerichtet und das Vorzelt aufgebaut hatten, konnten wir richtig im Urlaub ankommen. Den ersten Abend ließen wir bei einem Cocktail und leckerer Pizza gemütlich ausklingen.

Spätabends gab es noch ein atemberaubendes Feuerwerk direkt am Campingplatz über dem See.



Ein perfekter Start in unseren Italienurlaub.
Peschiera und Sirmione
Am Morgen schenkte mir der See einen traumhaften Sonnenaufgang – still, magisch und in goldenes Licht getaucht.



Am Freitag machten wir uns zu Fuß entlang der Uferpromenade auf den Weg nach Peschiera del Garda. Schon der Spaziergang am See vermittelte uns sofort dieses typische italienische Urlaubsgefühl.
In Peschiera schauten wir uns die Stadt und den Hafen an, bevor es mit dem Bus weiter nach Sirmione ging.



Sirmione gehört für mich zu den Orten, die man am Gardasee unbedingt gesehen haben sollte. Besonders beeindruckend ist die Scaligerburg, die direkt am Wasser liegt und den Eingang zur historischen Altstadt bildet.






Natürlich durfte auch ein leckeres italienisches Eis nicht fehlen. Nach unserem Rundgang ging es mit dem Bus zurück zum Campingplatz. Dort kochten wir selbst und ließen den Tag gemütlich ausklingen.
Mit dem Boot rund um Sirmione
Den Samstagvormittag verbrachten wir entspannt am See. Bei dem schönen Wetter gingen wir sogar kurz ins Wasser.
Anschließend liefen wir wieder nach Peschiera. Dort stand eine Bootstour rund um die Halbinsel Sirmione auf dem Programm.







Vom Wasser aus konnten wir den Gardasee noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben. Die Landschaft, das klare Wasser und die beeindruckende Lage Sirmiones machten die Fahrt zu einem besonderen Erlebnis.
Zum Abendessen gab es diesmal Take-away-Pasta. Lecker!
Ein Tag in Lazise
Am Sonntag fuhren wir mit dem Bus nach Lazise.





Wir schlenderten durch die Altstadt, gingen ein wenig bummeln, besuchten Kirchen und schauten uns den Hafen an.


Natürlich gab es auch wieder ein Eis und später eine leckere Pizza.

Lazise hat uns besonders gut gefallen. Die historische Altstadt, die kleinen Gassen, der Hafen und die Stadtmauer verleihen dem Ort eine ganz besondere Atmosphäre.


Viel zu schnell war auch dieser Tag vorbei.
Weiter nach Pisa – mit Zwischenstopp in Lucca
Nach vier schönen Tagen am Gardasee hieß es Abschied nehmen. Unser nächstes Ziel war Pisa, wo wir für drei Tage ein Mobilheim gebucht hatten.
Auf dem Weg dorthin machten wir noch einen Zwischenstopp in Lucca – und der hat sich definitiv gelohnt! Die bezaubernde Altstadt, die gut erhaltene Stadtmauer, die vielen Kirchen und Türme machten Lucca zu einem echten Highlight.
















Anschließend ging es weiter nach Pisa.
Unser Campingplatz war das Camping Village Torre Pendente. Die Lage war ideal: Der Bahnhof Pisa S. Rossore und auch der Schiefe Turm waren ganz in der Nähe. So konnten wir Pisa und später Florenz bequem erkunden, ohne das Auto bewegen zu müssen.
Nach dem Check-in kochten wir uns noch eine Kleinigkeit und machten es uns gemütlich.
Pisa und der Schiefe Turm
Am Dienstag stand Sightseeing in Pisa auf dem Programm.





Natürlich führte unser erster Weg zum Wahrzeichen der Stadt: dem Schiefen Turm von Pisa. Zusammen mit dem Baptisterium, der Kathedrale und dem Camposanto Monumentale bildet er das berühmte Ensemble auf der Piazza dei Miracoli.









Natürlich wollten wir den Turm nicht nur von unten betrachten. Also bestiegen wir ihn und genossen die Aussicht von oben. Dabei entstanden natürlich auch einige schöne Fotos.








Danach ging es weiter durch die Altstadt. Nach dem vielen Sightseeing kehrten wir in einem Restaurant ein. Was es gab? Natürlich Pizza!











Anschließend schlenderten wir noch etwas durch die Stadt, bevor es zu Fuß zurück zum Campingplatz ging.
Florenz und ein sehr teurer Regenschirm
Am Mittwoch fuhren wir mit dem Zug von Pisa nach Florenz.
Unser erster Stopp war die Basilika Santa Maria Novella.














Von dort ging es weiter zur berühmten Kathedrale Santa Maria del Fiore und …







… anschließend zum Palazzo Vecchio.




Leider zog plötzlich ein heftiges Gewitter auf und wir mussten uns schnell unterstellen. Natürlich hatte ich keinen Regenschirm dabei und musste mir einen kaufen. Ich glaube, es war der teuerste Regenschirm meines Lebens – aber immerhin erfüllte er seinen Zweck.



Nachdem das Wetter etwas besser wurde, stiegen wir in den Hop-on-Hop-off-Bus und fuhren einmal rund um die Altstadt. Die Route führte auch am Piazzale Michelangelo vorbei.
Auf die Aussicht von dort hatte ich mich besonders gefreut. Leider war das Wetter weiterhin durchwachsen, sodass die Aussicht eingeschränkt war und wir nicht aussteigen konnten.
Also ging es mit dem Bus zurück und anschließend mit dem Zug nach Pisa. Kurz bevor der nächste heftige Wolkenbruch einsetzte, erreichten wir unsere Unterkunft. Perfektes Timing!
Rückreise mit Hindernissen
Am Donnerstag hieß es Abschied nehmen. Unser nächstes Ziel war der Caldanozza See, an dem wir eine Zwischenübernachtung geplant hatten.
Da mich die verregnete Aussicht vom Piazzale Michelangelo nicht losließ, beschlossen wir kurzerhand, auf dem Rückweg noch einmal dort Halt zu machen.
Die Fahrt durch Florenz war zum Glück weniger nervenaufreibend als erwartet – und diesmal spielte auch das Wetter mit.
Eigentlich wollte ich mit dem Caddy nicht nach Florenz fahren. Aber was tut man nicht alles für gute Fotos?

Wir konnten endlich die Aussicht genießen und ein paar schöne Fotos machen. Der Abstecher hatte sich definitiv gelohnt.







Anschließend ging es wieder auf die Autobahn Richtung Norden. Dort wartete bereits die nächste Herausforderung: eine heftige Gewitterzelle. Der Regen war zeitweise so stark, dass die Autobahn teilweise unter Wasser stand und die Scheibenwischer kaum hinterherkamen.
Umso erleichterter waren wir, als wir schließlich am Campingplatz Riviera am Caldanozza See ankamen. Ein kleiner, wunderschöner Campingplatz mit Restaurant und direktem Blick auf den See, eingebettet zwischen zahlreichen Bergen.

Da es noch regnete, gingen wir zunächst ins Restaurant. Natürlich gab es wieder Pizza – ein letztes Mal.


Am Abend ließ der Regen schließlich nach und der See zeigte sich noch einmal von seiner schönsten Seite.



Ein schöner und vor allem ruhiger Abschluss nach diesem turbulenten Reisetag.
Zurück nach Nürnberg
Am Freitag stand die letzte Etappe unserer Reise an: zurück nach Nürnberg.

Die Fahrt begann zunächst vielversprechend. Den Brenner konnten wir zügig passieren und auch durch Österreich kamen wir ohne größere Probleme.
An der Grenze nach Deutschland zog sich die Grenzkontrolle etwas in die Länge. Bei Ingolstadt standen wir schließlich eine gefühlte Ewigkeit im Stau. Dadurch dauerte die letzte Etappe deutlich länger als geplant. Insgesamt waren wir mehr als acht Stunden unterwegs.
Irgendwann war es dann aber geschafft und wir waren wieder zu Hause. Jetzt musste nur noch alles aus dem Auto.
Fazit: 1.905 Kilometer Italien
Nach neun Tagen, zahlreichen Eindrücken, wunderschönen Städten, jeder Menge Pizza und Eis waren wir wieder zu Hause.
Eines steht fest: Italien, wir kommen wieder!





























































































































































































































































































































































































































































































































































































