Wie mein Bullet Journal mein Leben veränderte…

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Heute möchte ich euch ein klein wenig in mein Bullet Journal entführen.

Ich liebe es, Listen zu führen. Listen helfen mir, meine Gedanken zu ordnen, zu strukturieren und Dinge abzuhaken. Egal ob Packlisten, Einkaufslisten, To-Do-Listen, Pro- und Kontra-Listen-Listen, Listen können so vielseitig sein. Meinen Kalender habe ich die letzten Jahre eigentlich digital geführt. Ich fand es immer super praktisch, alle Termine sofort am Handy zur Hand zu haben und trotzdem habe ich Termine vergessen. Jahr für Jahr habe ich mir einen kleinen Taschenkalender gekauft und ihn nach kurzer Zeit nicht weitergeführt. Ein klassischer Taschenkalender war also definitiv nichts für mich. Irgendetwas fehlte immer, keiner war perfekt und so schwand auch jedes Jahr nach kurzer Zeit die Motivation.

Ich weiß nicht mehr, wie ich auf das System aufmerksam wurde. Ich glaube, ein Bild in einer Gruppe gesehen zu haben. Ich wurde neugierig, da hatte doch tatsächlich jemand seinen Kalender selbst „gemalt“. Wahnsinn! Ich war fasziniert und habe recherchiert. Wenige Tage später hatte ich ein komplett leeres Notizbuch, ein paar Stifte, Lineal und ein Ziel. Für 2019 mache ich mir meinen Kalender selbst.

Entschieden habe ich mich für ein Leuchtturm mit Punktraster. Natürlich brauchte das dann auch eine entsprechende Hülle.

„Jetzt ist sie völlig verrückt.“ Mein Umfeld hatte ausschließlich Fragezeichen im Gesicht. „Wo willst du da denn bitte deine Termine eintragen?“ Skeptische Blicke, Kopfschütteln.

„Ja und wie machst du das dann mit Terminen in der Zukunft, wo du noch nichts gemalt hast?“ Interessante Frage, einfache Antwort. Ich schreibe das Ereignis in mein Future Log, bzw. zusätzlich noch auf einen Post It. Problem gelöst.

Was will ich? Was brauche ich wirklich? Zwei einfache Fragen, tausend Möglichkeiten. Brauche ich dieses ganze Tracker-Gedöns? Tracken kann man vieles, aber nicht alles ist sinnvoll und nicht jeder hat die gleichen Bedürfnisse. Das System lebt von seiner Individualität. Es gibt kein Richtig und kein Falsch. Was dem einen völlig unsinnig erscheint, ist für den anderen wiederum genau richtig. Brauche ich wirklich ein Future Log, ein Monthly, Weeklies und dann noch Dailies? Nach 9 Monaten Bullet Journal kann ich sagen, nein, man braucht nicht wirklich alles, aber dennoch mag ich auf mein jeweiliges Monthly nicht verzichten. Es ist für mich DER Start in den neuen Monat. Ebenso wenig könnte ich auf meine Dailies verzichten. Ob man jetzt zusätzlich noch Weeklies braucht, bleibt dahingestellt.

Angefangen habe ich mit dem Future Log und Weeklies. Inzwischen bin ich bei Future Log, Monthly und Dailies. Genau das ist das, was ich an dem System so wunderbar finde, es ist wandelbar, nicht festgefahren und man kann sich selbst immer wieder neu finden.

Für meine heißgeliebten Listen habe ich inzwischen ein extra Heft von Moleskin, welches hinten in meinem BuJo liegt. So muss ich meine Listen nicht übertragen, wenn mein BuJo voll ist. Ideal für langfristige Listen, wie meine Bucket List oder meine ToSewList.

Meine Urlaubseindrücke landen direkt im BuJo – direkt hinter der entsprechenden Woche.

Meine Reiseübersicht befindet sich ebenfalls mitten in meinem Bullet Journal.

Ich liebe es meine To Do´s und Termine zu strukturieren, erledigtes abzuhaken, nicht erledigtes zu verschieben oder zu delegieren. Ich schaffe mehr, wenn ich es aufschreibe und es ist ein tolles Gefühl Erledigtes abhaken zu können.

Ich liebe mein Bullet Journal, meinen höchstpersönlichen, individuellen Kalender. Eine schöne Erinnerung.